Kiosk

Neues

mum

Luna Media, Köln

4,90 Euro | 80.000 Auflage

vierteljährlich

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Frühkindlicher Fremdsprachenerwerb ist ja in aller Munde – nur konsequent, dass „mum“ im Untertitel als „The first magazine for modern mums“ daherkommt. Frauen als werdende Mütter, so lautet die Zielgruppe. Diese erfährt, wie es gelingt, während der Schwangerschaft fit und schön zu bleiben. Und nachdem das Thema späte Väter medial inzwischen umfassend bearbeitet wurde, geht es in „mum“ um „spätes Mutterglück“. Trotz der Selbstcharakterisierung als Lifestylemagazin bleibt Raum für den Ernst des Lebens. Lösungswege für moderne Familien oder ein Job-Knigge bilden ein Patchwork mit Beauty und (Schwangerschafts-) Mode. Dazu gibt es Tipps für altersgerechte Mobilität in Form von Kinderwagen und Autositzen. Chefredakteurin Cornelia Teigelkamp freut sich über Themenangebote. Die Redaktion von „mum“ treffe mit den Autorinnen und Autoren sehr enge Absprachen hinsichtlich Text, aber auch Bild, so Teigelkamp. Gefragt sind zum Beispiel Angebote aus dem kreativen Bereich, Stichwort „Selbermachen“. „mum“ honoriert jeden Beitrag individuell.

K mum

Chefredakteurin

Cornelia Teigelkamp

A Breite Straße 40

50677 Köln

M c.teigelkamp@lunamedia.de

Cross Magazin

Triple, Blieskastel (Saarland)

4,90 Euro | 40.000 Auflage

monatlich

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Let the good times roll: Der eine oder andere Motocross-Freund wird sich daran erinnern, dass es ab Mitte der 80er Jahre für etwa zehn Jahre den Titel „Cross“ gab. Unter dem Namen „Cross Magazin“ feiert die Offroad-Motorrad-Zeitschrift Wiederauferstehung. Die szenekundigen, weltweit vernetzten Macher des Heftes wollen den Lesern ihre Liebe zum Offroad-Sport auch in Bildern nahebringen, die naturgemäß eine große Rolle spielen. Das „Cross Magazin“ richtet sich an eine sehr junge bis junge Zielgruppe im Alter von 15 bis 35 Jahren. Neben Rennberichten aus Deutschland und dem Ausland finden die Motor-Tifosi Tests von Zweirädern, Fahrer-Interviews und Kolumnen. Außerdem erhalten die Bike-Freunde Tipps zum Reifenwechsel oder der gekonnten Kurvenfahrt. Die Premieren-Nummer enthielt außerdem ein Highlight aus Horst Schlämmers Heimatstadt: ein Kurzporträt der Winterstrecke in Grevenbroich, ein Eldorado für Insider. Autoren für das „Cross Magazin“ müssen nicht unbedingt selbst Fahrer sein, sollten sich aber in der Motocross-Szene auskennen. Honorar nach Vereinbarung.

K Cross Magazin

Chefredakteur Wolfgang Brandt

A Zechenstraße 15

51103 Köln

M wolfgang@crossmagazin.de

I www.crossmagazin.de

Leselust

F&S Medienservice, Hamburg

6 Euro | 30.000 Auflage

viermal jährlich

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Im Vorfeld der Leipziger Buchmesse ist mit „Leselust“ ein neuer Titel an den Markt der Bücherzeitschriften gegangen, der Redaktionsleiter Andreas Fuchs zufolge im Unterschied zur Konkurrenz einen betont emotionalen Ansatz verfolgt: Lesen als „Kopfkino“, das mal ein Lachen entlockt, mal Gruselschauer über den Rücken jagt. Zum Konzept von „Leselust“ gehören fünf umfangreiche Leseproben (deren Gesamtumfang etwa einem 200-Seiten-Buch entspricht) – niemand soll die Katze im Sack kaufen, der Leser verschafft sich ein eigenes Bild. Aus verschiedenen Genres stellt die Redaktion Bücher vor, die sie für bemerkenswert hält. Verrisse, eine beliebte Spielwiese für Selbstdarsteller, bleiben grundsätzlich außen vor. Auch Accessoires, wie zum Beispiel Lesebrillen, widmet sich das Heft. Wer sich auf das Schreiben ebenso gut wie auf das Lesen versteht, kann „Leselust“ Angebote machen. Etwa für ein Porträt. Das Format „Promi trifft Autor“ bietet sich ebenfalls an. In der Startphase kann „Leselust“ nur bescheidene Honorare zahlen, was sich allerdings möglichst bald ändert, hofft „Leselust“-Macher Fuchs.

K Leselust

Redaktionsleiter Andreas Fuchs

A Warnstedtstraße 57a 22525 Hamburg

M fuchs@medienservice.de

Relaunch

Spektrum der Wissenschaft

Spektrum der Wissenschaft, Heidelberg

7,90 Euro | 77.000 Auflage

monatlich

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Dahinter steckt immer ein kluger Kopf: „Spektrum der Wissenschaft“ präsentiert Zukunftsthemen in einem neuen, moderneren Layout. Das Magazin hat den Anspruch, aus der Fülle des weltweiten aktuellen Forschungsgeschehens jene Ergebnisse auszuwählen, die über den Tag und das jeweilige Fachgebiet hinaus bedeutsam sind – entweder weil sie unser Leben verändern oder unseren Blick auf die Welt. Chefredakteur Carsten Könneker spricht von einer traditionell männlich dominierten Leserschaft, der wissenschaftliche Themen didaktisch und allgemein verständlich nahegebracht werden. Allerdings seien im Wissenschaftsbetrieb Frauen klar auf dem Vormarsch. Dieses Reservoir an potenziellen neuen Leserinnen wolle „Spektrum der Wissenschaft“ erschließen. Freie Wissenschaftsjournalisten können Themen aus dem Bereich der Naturwissenschaften und angrenzender Fächer – wie Psychologie oder Archäologie – anbieten. Wichtig: Die Angebote müssen auf aktuellen Original-Fachveröffentlichungen basieren. Auch Kommentarthemen kommen in Frage. Bei Interesse fordert die Redaktion ein kurzes Exposé an. Honorar nach Vereinbarung.

K Spektrum der Wissenschaft

Redaktionsleiter Dr. Hartwig Hanser

A Slevogtstraße 3-5

69126 Frankfurt

M hanser@spektrum.com

I www.spektrum.com

Tour

Delius Klasing, Bielefeld

4,80 Euro | 69.000 Auflage

monatlich

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Optisch modernisiert ist das Rennrad-Magazin „Tour“ ins Jahr 2011 gestartet. Sportfreunde finden einen komplett neu gestalteten Titel und ein neues Logo. Ein Relaunch bedeutet immer auch, auf Äußerlichkeiten zu achten: Neben dem überarbeiteten Layout im Heftinneren geht „Tour“ jetzt mit einer Klebebindung ins Rennen am reichlich gefüllten Fahrradzeitschriften-Kiosk. Der beschriftete Rücken des Heftes soll treuen Lesern die gezielte Suche nach einer bestimmten Ausgabe erleichtern. Chefredakteur Thomas Musch spricht von einem leichter lesbaren und noch pointierteren Magazin. Großformatige Bilder setzen die Titelgeschichten und Reportagen deutlicher ab als bisher. Bemerkenswert: Die Rede ist vom umfassendsten Relaunch seit der Gründung im Jahr 1977 (seinerzeit noch unter dem Titel „Radmagazin“). Wer die Faszination des Rennrad-Sports vermitteln kann, ist mit guten Ideen stets willkommen bei „Tour“. Thomas Musch freut sich, wenn ein bekanntes Thema mal gegen den Strich gebürstet wird – zum Beispiel Fahrrad-Touren unter einem kulturellen Leitstern. Richtgröße für das Seitenhonorar: 250 Euro.

K Tour

Chefredakteur Thomas Musch

A Steinerstraße 15, Haus D

81369 München

M t.musch@tour-magazin.de

I www.tour-magazin.de

Chip Test & Kauf

Chip Communications, München

3 Euro | 28.000 Auflage

zweimonatlich (bisher monatlich)

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Als „Kaufberater für digitale Technik“ erzielt „Chip Test & Kauf“ ein Zehntel der Auflage des großen Bruders „Chip“. Das Heft erscheint jetzt nur noch zweimonatlich, was unter anderem mit dem Aufwand für einen weiteren Spross, „Chip HD Welt“, begründet wird. Mit dem Relaunch wächst der Einkaufsführer auf 32 Seiten (bislang 19). Chefredakteur Ingo Kuss zufolge haben die Leser die Möglichkeit, angeblichen Schnäppchen-Angeboten auf die Schliche zu kommen – ein breiter Vergleich demaskiert so manche Verlockung. Neu im Heft sind Testtabellen zu Prozessoren und Grafikchips. Sie bieten Orien
tierung für all jene, die sich einen neuen PC oder ein Notebook zulegen wollen. Die Leser möchten in der Entscheidungsphase an die Hand genommen werden. Interessierte Autoren sollten sich genau mit dem Heft vertraut machen. Die Kunst besteht darin, kompakte Informationen nutzwertig und für die Leser verständlich aufzubereiten. Erstkontakt bitte mit Vorstellung der eigenen Person und Stichworten zu angebotenen Artikeln. Ins Detail geht es bei Interesse der Redaktion dann am Telefon. Seitenhonorar: etwa 200 Euro.

K Chip Test & Kauf

Chefredakteur Dr. Ingo Kuss A Poccistraße 11

80336 München

M ikuss@chip.de

Deutsches Adelsblatt

Deutsches Adelsblatt, Kirchbrak (Niedersachsen)

64 Euro Jahresabo | 3.300 Auflage

monatlich

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Noblesse oblige – auch medial verstanden: Als „Mitteilungsblatt der Vereinigung der Deutschen Adelsverbände“ obliegt es dem „Deutschen Adelsblatt“, den Zusammenhalt des deutschen Adels zu fördern und „bewährte Gemeinschaftswerte“ zu pflegen. Zudem soll der Titel die Aktivitäten der Adels- und Familienverbände überregional bekannt machen. Der Relaunch hat dem traditionsreichen Blatt, gegründet im Oktober 1945 unter dem Namen „Deutsches Adelsarchiv“, eine revolutionäre Erneuerung beschert: die Umstellung von Schwarz-Weiß auf Farbe. Die Federführung für den neuen, moderneren Auftritt hatte das Redaktionsbüro von Jan Wickmann. Christina von Flotow, der Herausgeberin des „Deutschen Adelsblatt“, können Themen aus Kunst, Kultur, Geschichte angeboten werden – geschrieben für eine „sehr geschlossene“ Zielgruppe überwiegend älterer Menschen. Das Seitenhonorar beträgt 50 Euro. Was auch daran liegen könnte, dass von Flotow zufolge viele Adelsfamilien sich eine Ausgabe teilen – der Adel sei heute sparsam.

K Deutsches Adelsblatt Hrsg. Christina von Flotow

A Westerbrak 10

37619 Kirchbrak

M info@adelsblatt.de

Erschienen in Ausgabe 03/2011 in der Rubrik „Praxis“ auf Seite 62 bis 63. © Alle Rechte vorbehalten. Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Für Fragen zur Nutzung der Inhalte wenden Sie sich bitte direkt an die Redaktion.